Das Kloster gilt als eines der bedeutendsten Nationaldenkmale Kretas. Als Griechenland noch seine eigene Währung hatte, war die Klosterkirche auf dem 100 Drachmen-Schein aufgedruckt.
Wahrscheinlich wurde das Kloster im 5.Jahrhundert erbaut. Man geht davon aus, dass es von einem Mönch gegründet wurde. Die Existenz im 14.Jahrhundert ist mittels einer Inschrift belegt. Die Basilika weißt Renaissanceelemente auf, da sie an Stelle einer alten Kirche wiederaufgebaut wurde. Bis zum 17.Jahrhundert war das Kloster in seinen Inhalten vorhanden. 1866 erschütterten Kämpfe das Bauwerk, da das Kloster von einem Heer osmanischer Krieger angegriffen wurde. Schließlich wurde Kreta 1897 unabhängig, und vereinigte sich 1913 mit Griechenland.
Das ehemalige Pulvermagazin ist heute teilweise wieder errichtet, und darin steht eine Erinnerungsplatte an die Ereignisse von 1866, die fast allen Bewohnern des Klosters den Tod gebracht hatten. 1937 wurde diese Steinplatte aufgestellt. Sie trägt die Inschrift: „Diese Flamme, die in dieser Krypta entfacht wurde und das ruhmreiche Kreta von einem Ende zum anderen erleuchtete, war eine Flamme Gottes, in der die Kreter für die Freiheit verbrannten“.
Für Besucher interessant…
… sind vor allem die Geschichte des Klosters und seine wiedererrichteten Mauern. Zu finden ist es 23 Kilometer südöstlich von Rethimnon auf einem Plateau, das 500 Meter hoch liegt. Der 8.November, der Tag der oben benannten Ereignisse, ist heute der Nationalfeiertag der Kreter und wird entsprechend begangen. Auch heute gibt es Mönche im Kloster, Jeden Tag kommen Hunderte Touristen hierher, und sollten die Kleiderordnung beachten, die da ist: möglichst bedeckt. Busse fahren von Rethimnon zum Kloster. Ein Laden für Souveniers und ein Museum sind im Kloster zu finden. Der Eintrittspreis beträgt 2 Euro. Das Kloster gilt als sehr gepflegte Anlage. Ein Führer zeigt den Touristen alles Wissenswerte innerhalb des Klosters. Die Anlage ist sehr lohnend für Touristen und vor allem für Geschichtsinteressierte.


